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Das Leben in der Herde:

Die Familien:

Männliche Familien:

Zwar werden mehr männliche als weibliche Nachkommen geboren, da wir Menschen aber hier eingreifen gibt es bei uns eigentlich nur weibliche Familien. Den Familienzusammenhalt können wir aber auch bei männlichen Brüdern innerhalb unseren jährlichen Jungbockgruppen beobachten. Brüder einer Mutter bilden immer eine Gemeinschaft im Kampf gegen andere aus der Gruppe. Der Vater spielt bei dieser Gruppenbildung keine Rolle. Beobachtungen über einen längeren Zeitraum liegen uns nicht vor.

Weibliche Familien:

Wenn man so wie wir keine weiblichen Tiere mehr zukauft, sondern nur noch fremde Böcke, dann wählt man folglich die Nachkommen bestimmter Ziegen für die Komplettierung der Herde aus. So entstehen mitunter recht starke Familiengruppen.
So sind alle unsere heutigen Tiere in direkter Linie auf die Ziegen Lilli, Fara, Fergie, Lotta zurückzuführen.
Von Lilli haben wir noch eine Enkelin, die Leika. Von Fara die Enkelin Freya. Von Lotta 3 Töchter: Luise, Lotje und Lourdes.
Von Fergie haben wir noch eine Ur-Enkelin, die Fabia und die Tochter Franzi.

Franzi und ihre Nachkommen sind unsere stärkste Gruppe, deren Familienzusammenhalt sehr stark ausgeprägt ist.
Alle Mitglieder der Franzi-Familie bilden eine natürliche Einheit und dominieren die Herde.
Von Franzi haben wir noch ihre allererste Tochter, die Fenja und zwei in 2013 geborene Töchter. Von Fenja noch die Töchter Felina und Figen.

Leider haben wir keine Nachkommen von Leika in unserer Herde. Ihr fehlt jegliches Temperament und sie spielt eine absolute Außenseiterrolle.

Bei Fabia ist die Situation ähnlich. Fabia hatte im Gegensatz zu ihrer Mutter bis heute leider immer nur männliche Nachkommen. Sie ist ein Einzelgänger, die aber in der Hierarchie der Herde an 2. Stelle steht.

Freya war bis zum Mai 2013 unsere Kronprinzessin. Ihre Mutter dominierte bis zu ihrem Verkauf im Mai 2013 unsere Herde. Sie war eine gnadenlose Herrscherin.
Freya profitierte davon und war im Gespann mit ihrer Mutter ebenfalls sehr dominant. Nach dem Weggang ihrer Mutter versuchte sie die Führung der Herde zu übernehmen, was ihr aber vermutlich weil sie noch nicht ausgewachsen war und nicht genug Masse hatte, nicht gelang. Jetzt ist sie eine Einzelgängerin, die sicherlich auf ihre Chance wartet.

Unsere Lotta, eine der besten Ziegen, die wir je hatten, brachte scheinbar keinen Familiensinn mit. So bilden ihre in 3 hintereinander liegenden Jahre geborenen Töchter lediglich eine lose Gruppe ohne deutlichen Zusammenhalt.