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Wissenswertes _ Know

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Letzte Änderung: 17.11.2013

 

Unsere Situation:

Wir halten unsere Ziegen nicht, weil wir einen möglichst großen Nutzen aus ihnen ziehen wollen, sondern lediglich aus Freude an diesen Tieren und deshalb versuchen wir unseren Tieren den größt möglichen Freiraum zu gewähren.

Unsere Gebäude liegen nur ca. 50 Meter von unserem Haus entfernt und wir verbringen sehr viel Zeit mit unseren Tieren. Dadurch sind sie alle sehr zutraulich, was die notwendigen Kontrollen etc. sehr vereinfacht. Es gibt aber auch bei uns zurückhaltende Tiere, aber auch diese können wir, mit einem kleinen Leckerbissen aus der Hand gefüttert, dazu bewegen sich von uns ergreifen zu lassen. Nur zugekaufte Tiere (Böcke) verhalten sich hier anders und stellten mitunter ein großes Problem dar.

Unsere Weiden grenzen unmittelbar an unsere Ställe und unseren Tieren steht es bis auf wenige Tage im Jahr frei zu entscheiden, ob sie sich im Stall, oder außerhalb bzw. auf der Weide aufhalten wollen. Nur wenn ein Tier ernsthaft krank ist, oder besondere Ruhe und Schutz benötigt, kommt es so kurz als möglich in unsere Box. Außerdem verschließen wir die Ausgänge des Stalles in der Nacht, solange wir Lämmer haben, die jünger als etwa 1 Woche alt sind, um zu verhindern, dass diese in der Nacht sich aus dem Stall verirren.

Unsere Tiere sind extrem auf ihren Stall und auch auf uns fixiert. Selbst wenn es einmal vorkommen sollte, dass sie unsere Weiden verlassen, würden sie immer wieder zurückkommen. Dies zeigte sich z.B. sehr deutlich in der Vergangenheit, als wir einmal 3 Ziegen zusammen mit einem Bock auf einer etwas entfernteren Weide untergebracht hatten. Unsere Franzi und eine ihrer Töchter ließen sich auch durch 7 Litzen und 7500V nicht auf dieser Weide halten und rannten auf dem schnellsten Weg zurück zu ihrem Stall. Lediglich der Bock stand zuletzt alleine auf der Weide und blökte verständnislos.
Ähnlich verhielt es sich mit unserer Fiona, die zusammen mit anderen Ziegen bei einem Bock auf unsere Weide am Wald untergebracht war. Durch Litzen ließ sie sich nicht aufhalten und so versperrten wir mit einem Elektronetz den Durchgang zum Stall. Die Folge war, dass Fiona sich die ganzen 4 Wochen, die sie beim Bock bleiben musste nicht decken lies und vor diesem Elektronetz ausharrte und auch nicht mit den anderen weidete.
Unsere unternehmungslustige jährliche Bocklämmergruppe schafft es immer mal wieder den Litzenzaun zu überwinden und im Wald zu verschwinden. Wenn sie wieder zurück wollen, dann aber nicht zum Bauwagen auf ihrer Weide, sondern immer zum Hauptstall und der Ziegenherde.

Begrenzungen bestehen für unsere Ziegen im Wesentlichen in:

  • Der, wenn auch großzügig bemessenen, aber dennoch begrenzten Weidefläche.

  • Unserer Auswahl bei der Verpaarung.

  • Unserer Selektion durch Verkauf und Schlachtung.

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